Sad Sad World

Der Engländer Jamie Cullum bringt mit „Momentum“ sein schon fünftes Studiowerk hinaus. Es bleibt wie der Vorgänger sehr poppig, doch Jamie Cullum verliert sich nie selbst, bleibt seiner Musik treu. Genau das ist es, was vielen Musikern in diesen Höhen abhanden gekommen ist. Doch gerade das macht ihn sehr symphatisch. Hier das Herzstück des Albums „Sad Sad World“ das an seine Frau und Kindern gewidemet ist. Gewohnt jazzig, lässig mit stimmgewaltigen Organen. Gerade die Combi Mann/Frau macht das Lied zu etwas besonderen..

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The Raven That Refused To Sing

Die Geschichte vom alten Mann, der in einem Raben seinte verstorbene Tochter wird von Steven Wilson grandios vertont und nebenbei sehr schön inszeniert. Viel mehr gibt es nicht zu sagen. Einmalig, einfach mal Emotionen aufsaugen.

Sing for me. Sing for me. You can come with me. You can live with me.

 

Lappland

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Getreu dem Motto “die Bühne ist das Experimentierfeld der Musiker” wandelteten die vier Jungs von Mr. Bugslow durch einige kleine, heimelige Clubs in Deutschland um ihre improvisierte Töne zu präsentieren. Zu sehen gibt’s hier die Musiker am Werk:

Duo trifft Freunde

Vor einigen Tage durfte ich dem zweiten Release „Clara Park“, vom Duo Stiehler/Lucaciu entgegenhören. Das erneut auf dem Leipziger Jazzlabel  „Egolaut“ erschiene Werk handelt innerhalb fünf Titel von Parks in Leipzig, dem Dichter Rainer Maria Rilke, einem tanzenden Roboter und … Weiterlesen

Elektronikfetzen I

Übermorgen fährt meine Bahn Richtung Osten, ich darf der Kultur -und Musikstadt Weimar Hallo sagen. Genau der richtige Zeitpunkt um auf die Schnelle ein musikalisches Projekt hervorzuheben. „Headphonica“ ist seit 2006, ein in Weimar ansässiges Netzwerk für experimentelle und improvisierte Klänge der Elektronik, des Jazz oder Noise. Ziel sind unbekannte, verwegene und verrückte Soundprojekte verschiedener Künstler. Zwei zähl ich noch kurz auf, zum einen ist das „The Plastic Jazz Orchestra“. Eine Gruppe handvoll junger Menschen, die auf experimentielle elektronische Musik mit jazzigen Anklängen (wie der Name sagt) setzt. Laut ihrer Aussagen nie basierend auf einer Komposition, doch bleibt das in ihrem Sinne immer ein Stück handgemachte Musik. Die gibt es hier auf der Veröffentlichung  „39 degrees“ über soundcloud und Headphonica zum kostenlosen Download. Sehr zu empfehlen sind Stück eins „33 cent“ und das „jazz solo“ auf der vier.

Die nächsten beiden Künstler Clemens Wegener & Tommy Neuwirth, gleichzeitig Mitbegründer des Kollektivs, setzen mit ihrem Projekt „THE!“ auf mehr Elektronik und einzelne Wortfetzen von Tommy. Dies lässt sich auf einigen Stücken vom Fusion Festival 2010 nachhören: http://www.headphonica.com/wp-content/themes/headphonica/listlinks.php?id=hplive011 . Unten hab ich euch noch ein paar Bilder von den beiden, die ich vor etwas mehr als einem Monat auf einem (inoffiziellen) „Konzert“ in der Galerie Eigenheim, Weimar fotografieren durfte.